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Montag, Juni 17, 2019

Captain Marvel

Welcome on board, Captain!

Pünktlich zum Internationalen Frauentag setzt die erste weibliche Solo-Heldin ihren Fuß ins Marvel Cinematic Universe: Hauptdarstellerin Brie Larson (Raum) feiert ihren Einzug mit einer geschichtsträchtig spektakulären, prägnanten 90s Flair versprühenden Filmsause.

Worum geht’s?

 

Inmitten des intergalaktischen Krieges zwischen den Alien-Spezies Skrull und Kree verschlägt es die Elitesoldatin Vers (Brie Larson), eine der schlagkräftigsten Speerspitzen der militärischen Kree-Einheit Starforce, auf die Erde. Gute Sache, denn auch der blaue Planet ist nicht mehr sicher vor den Skrulls: Äußerst geschickt als Normalo-Menschen maskiert, mischen sich die listigen Schurken unters nichtsahnende Erdenvolk – eine Dreistigkeit, die besonders dem jungen S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson) sauer aufstößt. Seite an Seite müssen die frisch Verbündeten nun Gut von Gemein unterscheiden und mitunter auch als Omis getarnte Skrulls in der U-Bahn verdreschen, um die feindseligen Formwandler davon abzuhalten, irreversible Schäden anzurichten. Nach und nach dämmert Vers dabei, dass sie offenbar weit mehr als nur eine Mission mit ihrem irdischen Einsatzort verbindet: Unter dem Namen Carol Danvers scheint die Kree-Kriegerin früher als Pilotin der Air Force im Einsatz gewesen zu sein …
Was steckt dahinter?

Marvel-Aficionados wissen: Vielleicht nicht unbedingt das Beste, aber durchaus Spannendes, kommt immer zum Schluss. Während des Abspanns der Superhelden-Spektakel werden Ausdauernde gern mit ersten Teasern von zukünftigen Produktionen belohnt. Immer laden diese Sneak Peeks zu Spekulationen ein, selten wurde eine Post-Credits-Szene allerdings so heftig diskutiert, wie jene am Ende des XXL-Superhelden-Blockbusters Avengers: Infinity War: Am Pager des aus der Welt scheidenden Nick Fury poppte doch tatsächlich das Emblem Captain Marvels auf. Der ikonische Stern riss verstörte Fans knapp vor der endgültigen Leinwandverdunkelung aus der Schockstarre, zu der sie das zuvor Präsentierte paralysiert hatte, und gab leise Hoffnung mit auf den Heimweg: Ja, Captain Marvel wird’s schon richten! Die stärkste Superheldin aller Zeiten, bisher nur aus den Comics bekannt, wird Bösewicht Thanos im Sequel die verdiente Abreibung verpassen – und am besten alles wieder so zurechtrücken wie es vor dem desaströsen Schnipser des fragwürdigen Weltverbesserers war. Gut einen Monat bevor wir in Avengers: Endgame erfahren werden, ob es wirklich möglich ist, im demolierten Marvel Cinematic Universe noch tröstende Schadensbegrenzung vorzunehmen, ist die Zeit aber erst einmal reif für eine nicht weniger gewaltige Zäsur im hiesigen Real-Universum: Zum ersten Mal in seiner Geschichte lassen Marvel und Disney mit der Origin Story von Captain Marvel jetzt eine weibliche Superheldin das Leinwand-Geschehen schupfen. Oscarpreisträgerin Brie Larson (Raum) darf das hiermit21 Filme umfassende MCU als Vers/Carol Danvers/Captain Marvel komplett neu aufmischen und bekommt dabei einen digital aufpolierten Veteranen an die Seite gestellt: Zum bereits neunten Mal stand Samuel L. Jackson hier als S.H.I.E.L.D.-Agent Nick Fury für einen MCU-Streifen vor der Kamera – so jung und scharfäugig wie in der in den 90ern angesiedelten Story hat er allerdings noch nie ausgesehen. Mit Ben Mendelsohn (Rogue One: A Star Wars Story) hat man den perfekten Tarnanzug für Skrull-Oberschurke Talos aus dem Casting-Kasten gezogen. Für Cuteness-Faktor 10 und eine Überraschung sorgen die Katzen Gonzo, Rizzo, Archie und Reggie abwechselnd als schnurrender Sidekick Goose.

Was wird geboten?
Carol Danvers hat viele Gesichter: Im Comic zunächst noch als Gspusi des ursprünglich männlichen Captain Marvel vorgestellt, bereicherte sie 1977 das Verlags-Portfolio als titelgebende Comic-Heldin Ms. Marvel. 2012 zog die Autorin Kelly Sue DeConnick der zuvor eher knapp und in Slim Fit gekleideten Powerfrau schließlich anständige Hosen an – und schuf damit die Basis für eben jene Figur, die man nun ins Rennen um die Gunst des Publikums schickt: Eine glühende Air Force-Testpilotin, die lernt, sich nicht von anderen diktieren zu lassen, was sie als Frau in dieser Welt erreichen kann. Nicht von ungefähr engagierten die stets vorausschauend agierenden Verantwortlichen bei Disney dafür das bisher hauptsächlich für Indie-Produktionen bekannte Regie-Duo Anna Boden und Ryan Fleck (Dirty Trip): Neben wie immer eindrucksvollen Spezialeffekt-Spompanadeln, die für nicht mehr als das allernötigste Action-Getöse sorgen, ist es vor allem Captain Marvels gelungen gezeichneter Charakter – geistreich, gewitzt, unbändig, dabei aber nicht unfehlbar! – mit dem sich die geschichtsträchtige Superheldin jede Menge Freundinnen und Freunde machen, und das MCU und seine dezimierte Helden-Schar hoffentlich in die richtige Richtung leiten wird. Also dann – volle Superkraft voraus!

Text:  Claudia Dlapa

Freitag, 29. März 2019: 19:00Uhr

Samstag, 30. März 2019: 15:00 Uhr & 19:00 Uhr

Sonntag, 31. März 2019: 15:00 Uhr

Freigegeben ab 10 Jahren!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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